Spendenaufruf: Hilfe für ukrainische Journalisten

Seit Beginn der ukrainischen Proteste sind Dutzende von Journalisten Opfer gewalttätiger Übergriffe geworden. n-ost unterstützt unabhängige und investigative Journalisten. Bitte helfen Sie mit!

Seit Beginn der Euromaidan-Proteste in der Ukraine sind Dutzende von Journalisten Opfer gewalttätiger Übergriffe geworden. Das Kiewer Institut für Masseninformation aktualisiert täglich die Liste der verletzten, verhafteten oder misshandelten Journalisten. Allein im Januar und Februar hat es 139 Fälle dokumentiert (Stand: 5.2.2014).

Unabhängige Journalisten, insbesondere investigative, spielen in der dramatischen und unübersichtlichen Situation dieser Wochen eine Schlüsselrolle. Gleichzeitig fühlen sich viele dem Euromaidan nahestehende Ukrainer von Europa nicht ausreichend unterstützt – von dem Europa, auf das sie vor allem zu Beginn der Proteste ihre Hoffnungen gesetzt haben.

Gemeinsam mit dem Netzwerk für Investigativen Journalismus SCOOP möchten wir durch diese Spendenaktion konkret Hilfe leisten und ein Solidaritätszeichen an unsere ukrainischen Journalistenkollegen senden.

Wir bitten Sie um Ihre Spende für drei Projekte, die für unabhängigen und investigativen Journalismus in der Ukraine stehen.

Sie unterstützen mit Ihrer Spende zu gleichen Teilen:

  • den unabhängigen Internet-Fernsehkanal Hromadske.tv,
    … der in den vergangenen Wochen zu einer zentralen Informationsquelle des Euromaidan geworden ist und täglich über eine Million Zuschauer erreicht. Erst im November 2013 gegründet und unabhängig nicht zuletzt von den Geldern ukrainischer Oligarchen bietet er neben Live-Berichterstattung, Interviews und Talkshows eine wöchentliche Sendung, die speziell investigativen Themen gewidmet ist. Ein Portrait des Senders lesen Sie aktuell auf ostpol.de.
  • die medienpolitische NGO “Institut für Masseninformation“,
    … die sich mit Analysen und einem monatlichen Pressefreiheitsbarometer, mit Rechtshilfe für Journalisten und Trainings für den Schutz unabhängiger Journalisten in der Ukraine einsetzt.
  • und die englischsprachige Wochenzeitung Kyiv Post,
    … die rund um die Uhr Nachrichten und Analysen über die Anti-Janukowitsch-Proteste liefert, mehrfach preisgekrönte investigative Geschichten realisiert hat und als größtenteils von Ukrainern produziertes, englischsprachiges Medium eine Brückenrolle spielt.

Unsere Gewährsleute in den drei Projekten verwenden Ihre Spende zur Unterstützung von Kollegen, die in einer besonderen Notlage sind (Rechtshilfe, medizinische Hilfe, Unterstützung ihrer Familien) oder für investigative Projekte, die zur Aufklärung von Menschenrechtsverletzungen im Rahmen der Maidan-Proteste beitragen.

Bitte überweisen Sie ihre Spende mit dem Stichwort „Ukrainische Journalisten“ auf folgendes Konto:

n-ost
GLS Gemeinschaftsbank eG
IBAN: DE31430609671119100900
BIC: GENODEM1GLS
Stichwort: Ukrainische Journalisten

Die Kampagne läuft bis Mittwoch, 26. Februar. Danach werden wir an dieser Stelle über Ergebnis und Verwendung der Spenden berichten.

Bitte unterstützen Sie unsere Kampagne auch, indem Sie diesen Aufruf in ihren Netzwerken verbreiten und ihn twittern oder auf Facebook teilen.

n-ost.org

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