Der Oberrabbiner der Jüdischen Gemeinde in Kiew: Es gibt keine religiösen oder ethnischen Konflikte in der Ukraine

IMG_8505-1170x780-960x540Es existieren keine Anzeichen für Anti-Semitismus in der Ukraine. Unabhängig von ihrer Herkunft kämpfen die Ukrainer mit vereinten Kräften gegen eine Bedrohung die alle betrifft, so Moshe Reuven Azman, Oberrabbiner der Jüdischen Gemeinde in Kiew bei einer Pressekonferenz beim Ukrainischen Krisenzentrum.

“Wir sollten unterscheiden, zwischen Nationalismus und Nazismus. Nationalismus beinhaltet die Liebe zum eigenen Volk, Nazismus den Hass auf Andere. Es gibt keinen Anti-Semitismus in der Ukraine”, war Azman’s Kommentar gegenüber der Behauptung Kreml naher Medien dass Nazismus, Faschismus und Anti-Semitismus in der Ukraine Überhand nehmen.

“Verschiedene Menschen auf dem Maidan representieren verschiedene Strömungen in der Gesellschaft. Die selbstorganisierten Bürgerwehren auf dem Maidan haben Synagogen bewacht. Wir bekamen Handfunkgeräte/Walkie-Talkies damit wir mit ihnen kommunizieren konnten. Im Gegenzug hat Israel medizinische Hilfe für mehrere verletzte Euromaidan Aktivisten geleistet”

Nach seiner Aussage besteht für die jüdische Gemeinschaft keine Bedrohung. “Vor einer Woche habe ich mit dem Vorstand des jüdischen Kongresses Vadim Rabinovich verschiedene regionale Gemeinschaften angerufen” erklärte Azman, “Wir haben zu Rabbis gesprochen. Es gab keinerlei Berichte von Ihnen über Anti-Semitische Behauptungen”

In 2005 wurde Herr Azman zum obersten Rabbiner in der Ukraine gewählt.

Link zur Originalmeldung in Englisch

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