Veranstaltungsreihe “Die Ukraine. Europäische Reflexionen”, Teil 1: “Der Maidan als Agora”, 15.04.

Sehr geehrte Damen und Herren,
gemeinsam mit der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius und dem Literaturhaus Berlin laden wir Sie zur Teilnahme an der Diskussion “Die Ukraine – Europäische Reflexionen. Der Maidan als Agora” ein.

15. April 2014, 20.00 Uhr
Literaturhaus Berlin, Fasanenstraße 23, 10719 Berlin

In der Ukraine ist die Zeit explodiert. Was gestern undenkbar erschien, ist heute Realität. Aus einer lokalen Demonstration gegen die autokratische Entscheidung von Präsident Janukowytsch, das Assoziierungsabkommen mit der Europäischen Union nicht zu unterzeichnen, entstand eine breite Protestbewegung: der Euromaidan. Die Ukrainer protestierten für die Menschenwürde und die Grundrechte, für die Rechtsstaatlichkeit und die Prinzipien der Demokratie. Der Versuch des autoritären Regimes, die Protestbewegung mit Gewalt zu unterdrücken, kostete 100 Menschen ihr Leben – und führte zum politischen Umsturz und der Bildung einer neuen Regierung.

Der Euromaidan war die größte Protestbewegung in Osteuropa seit der Solidarność. Wer waren diese Menschen und wie gelang es, so viele zu mobilisieren? Der öffentliche Raum wurde zu einem Ort der Selbstorganisation und der politischen Teilhabe. Welche Handlungsräume eröffnete sich der Euromaidan? Und kann die Protestbewegung über den politischen Umbruch hinaus Impulse für eine qualitative Veränderung der Zivilgesellschaft liefern? Was bleibt vom Euromaidan?

Es diskutieren:
KATERYNA MISHCHENKO, Kiew
MUSTAFA NAYYEM, Kiew

Moderation:
MANFRED SAPPER, Chefredakteur der Zeitschrift OSTEUROPA, Berlin

Die Diskussion findet mit Übersetzung in deutscher und ukrainischer Sprache statt. Eintritt 5,00  €, ermäßigt 3,00 €. Wir erbitten Ihre Anmeldung an: office@dgo-online.org.

Die Podiumsdiskussion findet statt im Rahmen der Veranstaltungsreihe “Die Ukraine. Europäische Reflexionen” in Kooperation mit der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius, dem Literaturhaus Berlin, dem Suhrkamp Verlag, der Volksbühne Berlin und dem Polnischen Institut. Bitte merken Sie sich bereits jetzt die nächsten Termine vor:

22. April, 20.00 Uhr
Sprache und Nation
Volodymyr Kulyk (Kiew)
Literaturhaus, Fasanenstraße 23, 10719 Berlin

29. April, 20.00 Uhr
Geschichte und Erinnerung
Wilfried Jilge (Moskau/Berlin), Anna Veronika Wendland (Marburg)*
Literaturhaus, Fasanenstr. 23, 10719 Berlin

7. Mai, 18.00 Uhr
Aufbruch. Umbruch. Durchbruch? Die Ukraine vor den Wahlen
Marzenna Guz-Vetter (Europäische Kommission), Mykola Ryabchuk (Kiew/Wien), Susan Stewart (Berlin), Andreas Umland (Kiew)
Vertretung der Europäischen Kommission, Unter den Linden 78, 10117 Berlin
in Kooperation mit der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland

13. Mai, 20.00 Uhr
„Habt ein Auge auf die Ukraine.“ Die Lehren von 1989
Juri Andruchowytsch (Iwano-Frankiwsk/Berlin), Adam Michnik (Warschau)
Volksbühne, Linienstraße 227, 10178 Berlin
in Kooperation mit dem Suhrkamp Verlag, der Volksbühne Berlin und dem Polni-schen Institut Berlin

20. Mai, 20.00 Uhr
Ukraina – Kultur an der Grenze. Der Grenzraum als Kontaktzone
Andrej Kurkow (Kiew), Jurko Prochasko (Lemberg), Serhii Zhadan (Charkiw)*
Literaturhaus, Fasanenstraße 23, 10719 Berlin

* angefragt

Das Programm sowie weitere Informationen zur Veranstaltungsreihe senden wir Ihnen auch im Anhang dieser E-Mail. Selbstverständlich laden wir Sie zu den weiteren Veranstaltungen nochmals gesondert ein.

Über Ihr Kommen würde ich mich sehr freuen!

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Gabriele Freitag
Geschäftsführerin


Deutsche Gesellschaft für Osteuropakunde e.V.
German Association for East European Studies
Schaperstr. 30
D-10719 Berlin
Tel.: +49(0)30 214 784 12
Fax: +49(0)30 214 784 14
Mail: info@dgo-online.org
Web: www.dgo-online.org
Facebook: www.facebook.com/DGO.Berlin

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