Quo vadis Krim? Vielvölkerstaat Ukraine auf eigenem Weg zur Demokratie – ohne die Krim?

Seminarzeiten:
Samstag, 31. Mai 2014: 9.30 Uhr bis 18 Uhr
19 Uhr bis 21 Uhr Spielfilm: Haytarma – der erste Krimtatarische Spielfim
Sonntag, 01. Juni 2014: 10 Uhr bis 15.30 Uhr

Nach einigen Tagen Weltöffentlichkeit sind die Krimtataren als Hauptleidtragende mittlerweile aus den Medien verschwunden: Die Karawane zieht weiter, die Probleme bleiben… Wir wollen hinter die Massenmedienschleier schauen und gemeinsam begreifen was geschah. Dabei reden wir nicht nur über die Krimtataren, sondern mit ihnen.

Die Ereignisse auf dem Maydan und auf der Krim als Spiegel verpasster Transformation und Integration. Eine Perspektive der `kleinen Völker`

Am 23. Februar 2014 flüchtete nach drei Monaten Dauerprotest und fast 100 Toten auf dem EuroMaydan im Herzen der ukrainischen Hauptstadt der umstrittene Präsident Viktor Janukowitsch.

Die Ereignisse überschlugen sich: Ein Szenario, wie strikt nach  Generalsstabsplan abgewickelt, überrollte nun die Halbinsel Krim. In atemberaubendem Tempo wurden Fakten geschaffen und die Autonome Republik Krim von der Russländischen Föderation annektiert.

Was sind die Ursachen für die enormen Perspektivunterschiede, für das Versagen der europäischen und internationalen Diplomatie? Wie soll es weitergehen auf der Krim und in der Ukraine?

Nach einigen Tagen Weltöffentlichkeit sind die Krimtataren als Hauptleidtragende mittlerweile aus den Medien verschwunden: Die Karawane zieht weiter, die Probleme bleiben… Wir wollen hinter die Massenmedienschleier schauen und gemeinsam begreifen was geschah. Dabei reden wir nicht nur über die Krimtataren, sondern mit ihnen.

 Mit:
Oleksandra Bienert, Historikerin, Menschenrechtsaktivistin, Berlin

Iryna Solonenko, Politikwissenschaftlerin, DAAD/OSF Scholar, European University Viadrina, Frankfurt/Oder, Germany.

Dr. Mieste Hotopp-Riecke, Turkologe, Direktor des Instituts für Caucasica,- Tatarica- und Turkestan-Studien Magdeburg-Berlin, Spezialist für krimtatarische Geschichte und Kultur, Mitinititor des Deutsch-Krimtatarischen Dialogs, Krim- und Turkvölker-Experte der Gesellschaft für bedrohte Völker

Rushena Abduramanova, Universität Potsdam und Aishe Memetova, Bucerius Law School and WHU Beisheim School of Management, Hamburg; krimtatarische Akademikerinnen mit Spezialisierung auf internationales Recht, EU- und Menschenrechte

Seminarzeiten:
Samstag, 31. Mai 2014: 9.30 Uhr bis 18 Uhr
19 Uhr bis 21 Uhr Spielfilm: Haytarma – der erste Krimtatarische Spielfim

Sonntag, 1. Juni 2014: 10 Uhr bis 15.30 Uhr

Die Veranstaltung ist kostenfrei.
Anmeldung unter: lazova@bildungswerk-boell.de

Infos unter: Mieste Hotopp- Riecke, icatat@gmx.de

Veranstalter:
Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung in Kooperation mit dem Institut für Caucasica-, Tatarica- und Turkestan-Studien Berlin-Magdeburg e.V. g. im Bildungs- und Innovationszentrum BIZ Magdburg
39124 Magdeburg

Die Veranstaltung wird mit Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin finanziert.

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