Protest. Kultur. Politik. 2014. Urbaner Aktivismus gegen autoritäre Strukturen in Osteuropa

Projekt-/Werkschau und Filmvorführung

Datum: Freitag, 11. Juli 2014, 18.00 Uhr
Ort: Zentrum für Kunst und Urbanistik (ZK/U), Siemensstraße 27, 10551 Berlin
http://www.zku-berlin.org/de

18.00 Uhr Werkschau kuratiert von Yevgenia Belorusets, Musik von “Klangboot Radio”
22.15 Uhr Film: Euromaidan. The Rough Cut, Ukraine 2014, 60 min, präsentiert von Roman Bondarchuk, einem der Regisseure

Mit dabei: Künster/innen und Aktivist/innen aus der Ukraine, Russland, Belarus, Georgien und Armenien 

Sprache: Deutsch/Englisch mit simultaner Flüsterübersetzung ilmsprache: Russisch/Ukrainisch mit englischen Untertiteln und simultaner deutscher Flüsterübersetzung

Eine Kooperation der Heinrich-Böll-Stiftung mit dem Zentrum für Kunst und Urbanistik (ZK/U)

Verschiedene Protestwellen in Osteuropa bringen die Sphäre des Öffentlichen stark in Bewegung. Das zeigen die jüngsten, monatelang anhaltenden Proteste in der Ukraine, als radikalstes Beispiel für einen Kampf zwischen Gesellschaft und Machthabern, die das Land als ihren privaten Besitz betrachten. Die Repressalien der russischen Regierung gegenüber Protestierenden, oppositionellen Gruppen und zivilgesellschaftlichen Organisationen können – ähnlich wie in den Nachbarländern Belarus und Ukraine – als Abwehrversuche des Regimes interpretiert werden. Auch in anderen Ländern der Region sind die Bürger/innen unzufrieden mit ihrer politischen Vertretung; ihr Unmut drückt sich in kreativen Straßenprotesten aus.

Die unterschiedlichen Protestformen finden ihren sprachlichen Ausdruck und ihre oft fantasievolle Form im spontanen Zusammenwirken einer Vielzahl von Aktionskünstler/innen im städtischen öffentlichen Raum.

Wie wird dieser kreativ gestaltet und für die Öffentlichkeit genutzt? Welche Formen von Protest haben sich bewährt? Wie beeinflussen sich die verschiedenen Positionen innerhalb des Spektrums des urbanen Aktivismus?

“Protest. Kultur. Politik. 2014” ist eine Projekt- und Werkschau für stadtpolitischen Aktivismus aus Osteuropa, sie bringt Professionelle und Kreative aus verschiedenen Bereichen zusammen, damit diese ihre Visionen und ihr Wissen austauschen, ihre Projekte vorstellen und Kontakte für zukünftige Projekte knüpfen können. Aktivist/innen und Urbanist/innen aus der Ukraine, Russland, Armenien und Georgien präsentieren in Berlin ihre Arbeit: Performances, Streetart, Videos und Filme.

Information: 
Katja Giebel, Referat Ost- und Südosteuropa, Heinrich-Böll-Stiftung,
E-Mail giebel@boell.de, Telefon 030-285 34 – 388

Hinweis:
Wir weisen darauf hin, dass im Rahmen dieser Veranstaltung Foto-/Ton- und Filmaufnahmen von TV-Sendern sowie für öffentliche und nicht-öffentliche Zwecke gemacht werden können.

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